Wer Modedesigner werden will, kann eine 3-jährige Ausbildung oder Studium absolvieren, das zwischen 8 und 10 Semestern dauert. Der Studiengang wird an Kunsthochschulen, aber auch an allgemeinen Hochschulen angeboten. Die Voraussetzungen für eine Ausbildung ist die mittlere Reife und für das Studium die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Ausbildende Schulen gibt es in ganz Deutschland. In Berlin gibt es beispielsweise 9 Modefachschulen. Die Studienplätze sind allerdings begrenzt. Oft muss der Bewerber oder die Bewerberin einen Eignungstest machen.
Als Modedesigner/in ist man entweder Angestellte/r, freie/r Mitarbeiter/in oder selbstständig. Man kann in Unternehmen der Bekleidungsindustrie, des Handwerks, der Medien, der Unterhaltung, in Computerzentren oder im Marketingbereich arbeiten.
In der Regel beginnt man als Juniordesigner/in. Viele Unternehmen stellen die Absolventen zuerst als Praktikanten/innen ein. Meist sind diese Praktika schlecht bezahlt. Mit einem Praktikkumsplatz hat man aber nach einem halben Jahr oder einem Jahr (von Unternehmen zu Unternehmen unteschiedlich) die Chance, übernommen zu werden. Die Einstiegsgehälter variieren zwischen 400 € und 1000 €. Wichtig beim Einstieg ist nicht das Gehalt, sondern der Einstieg in ein gutes Unternehmen.
Man kann zum einen zum oder zur Senior-Designer/in bzw. Chef-Designer/in aufsteigen. Als Senior-Designer kann man beispielsweise auch in der Film-, Fernseh- oder Presseindustrie tätig werden.
Zum anderen kann man zum oder zur Modellmacher/in, Modelleur/in oder Chef-Modellmacher/in aufsteigen.
Die Zukunftsperspektiven sind sehr gut, da der Bedarf an Nachwuchs da ist und es viele Tätigkeitsbereiche, wie zum Beispiel in Werbeagenturen, Konzert- und Veranstaltungsagenturen, in kulturellen Einrichtungen wie Museen, im Theater oder Galerien, in Verlagen, zum Beispiel Buch-, Musik- und Zeitungsverlagen, im der Film- und Fernsehindustrie, im öffentlichen Dienst oder in der Tourismusbranche da ist.
Der Bedarf nach professionell visualisierter Kommunikation ist allgegenwärtig und für Modedesigner/innen stehen zahlreiche Tätigkeitsbereiche offen.