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Viele junge Erwachsene sind auf der Suche nach einem Praktikum, das ihnen einerseits wertvolle Inhalte vermittelt, aber auch Spaß macht und ihnen das Gefühl gibt, eine sinnvolle Arbeit ausführen zu dürfen. Einige brauchen den Praktikumsplatz für ihr Studium, andere hingegen möchten noch nicht sofort nach dem Abitur ins Studium einsteigen, sondern zuerst Lebenserfahrung sammeln und sich für eins ihrer Interessengebiete einzubringen. Hilfsorganisationen gehören deswegen zu den beliebtesten Arbeitgebern für Praktikanten, denn die Arbeit ist sinnvoll und vermittelt wertvolles Wissen.

Hilfsorganisationen richten sich an jeden jungen Erwachsenen, der die Zeit des Praktikums nicht vergeuden möchte, sondern daraus lernen will. Nahezu jeder akademische Bereich kann in verschiedenen Hilfsorganisationen unterkommen – angehende Soziologen, Betriebswirtschaftler, Psychologen und Mediziner finden ebenso eine Aufgabe wie werdende Lehrer, Informatiker oder Studierende seltener Fächer wie Geographie oder Geschichte.

Die richtige Hilfsorganisation freut sich immer über sachkundige Hilfe und wird sich darum bemühen, dem Studierenden Inhalte zu vermitteln, die ihm ermöglichen, seinen Lernstoff aus dem Studium anzuwenden. Auch Abiturienten oder andere junge Erwachsene finden in der Hilfsorganisation sinnvolle Aufgaben vor, die sie gewissenhaft mit ihrem bisherigen Wissen zu erledigen haben und dabei viel Neues dazulernen können.

Vor allem aber bedeutet das Praktikum in der Hilfsorganisation viel Arbeit direkt an der Basis. Der Kontakt mit Menschen und Schicksalen wird sogar den Informatikstudenten betreffen, der lediglich Programme konzipiert. Arme Menschen, traumatisierte oder kranke Personen, schwer erziehbare oder misshandelte Kinder sowie zerrüttete Familien sind alltägliche Fälle für die Mitarbeiter der Hilfsorganisation. Diese Menschen sind es, die besondere Hilfe und Aufmerksamkeit brauchen.

Die Zusammenarbeit mit ihnen kann jungen Erwachsenen die Augen öffnen und ihnen ein Bild davon vermitteln, wie die Kehrseite der Gesellschaft aussieht und wie hilfebedürftig sie ist. Gerade Studierende sozialwissenschaftlicher Studiengänge werden davon immens profitieren, denn sie erleben die Regeln und Gesetzmäßigkeiten ihres Studienfachs im echten Leben und lernen es von einer ganz anderen, aufgeklärten Seite kennen.

Bewerbern um einen Praktikumsplatz bei einer Hilfsorganisation sollte bewusst sein, dass die alltägliche Arbeit mühsam und anstrengend sein wird. Wenn sie mit einem Auslandseinsatz verbunden ist, sieht man dort ebenso wie am deutschen Arbeitsplatz auch die Schattenseiten der Arbeit und macht viele prägende Erfahrungen.