In den letzten Jahren hat sich das Angebot für Sprachreisen ständig vergrößert, sodass heute nahezu jeder Wunsch erfüllbar geworden ist. Fast keine Zielgruppe, die nicht etwas Maßgeschneidertes finden würde: Von Angeboten für Schüler, Berufstätige oder Menschen über 50 bis hin zu Kombinationsangeboten wie z. B. “Spanisch + Tango” kann praktisch jeder Wunsch erfüllt werden.
Auch die Auswahl der Zielorte kennt keine Grenzen mehr. Während vor 20 Jahren von Deutschland aus fast nur europäische Destinationen gewählt werden konnten, reicht die Angebotspalette mittlerweile einmal rund um den Globus: Ein Japanischkurs in Japan oder ein Arabischkurs in Ägypten ist heute kein Problem mehr und kann als Pauschalpaket mit Unterkunft und Verpflegung gebucht werden.
Die Unterkünfte befinden sich in Hotels, Pensionen, Wohngemeinschaften oder auch in der Wohnung des Sprachlehrers. Die Vielfalt der Übernachtungsangebote hängt in der Regel von den jeweiligen Gepflogenheiten des Gastlandes ab. So werden Sprachschüler in Ägypten oder den V.A.E. in der Regel in der Familie des Sprachlehrers untergebracht, während in Spanien sowohl in Gastfamilien als auch in Pensionen, Hostals oder Wohngemeinschaften gewohnt werden kann.
Die Zahl der Anbieter von Sprachreisen wird vom Branchenverband FDSV auf etwa 160 geschätzt. Nur 50 Anbieter gelten jedoch als seriös. Viele bieten keinen Katalog an, sondern stellen ihr Programm ausschließlich über eine Online-Präsenz vor. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die gesetzlich vorgeschriebene Konkursausfallversicherung in den Geschäftsbedingungen enthalten ist und die Haftung für die Reisen übernommen wird. Im Hinblick auf eventuelle spätere Rechtsstreitigkeiten ist es von Vorteil, wenn sich der Firmensitz in Deutschland befindet.
Auch für Schweizer stellt der deutsche Branchenverband FDSV stellt unter dem Link www.fdsv.de zahlreiche Informationen zur Verfügung. Dem Verband gehören nur vom unabhängigen Verbandsbeirat zertifizierte Unternehmen an.